Sonntag, 26. Mai 2013

Weitersagen: Wunderschöner Schmuck von koshikira - heute -15%

Nicht alles kann man selbst machen :) Deshalb möchte ich euch heute mal einen meiner Lieblings-Shops bei Dawanda zeigen: koshikira. Carmen stellt in Handarbeit tollen Schmuck aus edlen Materialien wie Echtsilber und Halbedelsteinen her. Es lohnt sich, auch auf Facebook zu liken, da gibt es immer mal wieder Rabatt-Aktionen - heute beispielsweise minus 15% auf alles.

Viel Spaß beim Bewundern der tollen Stücke und vielleicht auch beim Shoppen!

Montag, 20. Mai 2013

Funkelnde Details: Perlenbesticktes Shirt

Dieses Mal habe ich den Kragen eines eher unscheinbaren schwarzen Oberteils von H&M mit ein paar Details aus aufgenähten Stäbchen-Perlen und Rocailles verschönert. Das geht eigentlich ganz fix. Um das Shirt zu besticken, habe ich ca. eine Stunde gebraucht.


Die Perlen kosten ca. 2 Euro, man kann sie im Internet beispielsweise hier kaufen (da bleibt dann auch noch was übrig). Weiterhin braucht Ihr nur noch eine feine Nadel und Nähgarn in der Farbe des Shirts oder einen durchsichtigen Polyesterfaden.


Ich habe mir mit Schneiderkreide und einem roten Faden aufgezeichnet, bis wohin die Stickerei reichen soll.


Was Ihr beim Aufnähen der Perlen beachten müsst, ist hier sehr gut mit Zeichnungen erklärt. Ich habe zuerst die Stäbchenperlen aufgestickt und dann noch ein kleines Eck mit runden Rocailles gemacht. Und so sieht das Endergebnis aus!


Donnerstag, 16. Mai 2013

DIY Kelim Tasche mit Leder-Henkeln

Heute wollte ich euch meine neue Allzwecktasche vorstellen. Sie ist aus einem Stoff, den ich persönlich ja sehr schön finde :) Es ist eigentlich ein bedruckter Möbelstoff mit einem Kelim-Muster. Die Henkel der Tasche sind aus einem einfachen Lederstreifen. Die Tasche ist sehr robust und ich habe damit schon kiloweise Bücher und alles Mögliche durch die Gegend geschleppt. Und dafür sollte eine Tasche ja auch da sein, oder?!


Wenn Ihr Euch eine ähnliche Tasche machen wollt, braucht Ihr dafür Folgendes:
  • 0,5 m festen Baumwoll- oder Möbelstoff (meinen Stoff kann man bei Walter Kern Möbel & Stoffverlag bestellen)
  • Henkel aus Leder (Länge ca. 2m), es sollte ca. 1,5-2mm dick sein (gibt es bei verschiedenen Shops zum Bestellen, ich habe mein Leder von Leder Baumann in München)
  • Magnetknopf für Taschen, z.B. von Prym, aus dem Kurzwarenladen oder zum Bestellen
  • 0,5 m Futterstoff (Taschenfutter oder anderer Futterstoff Eurer Wahl)
  • Lederzwirn
  • normales Nähgarn in einer zum Stoff passenden Farbe
  • Wenn euer Stoff stark franst, braucht Ihr noch ein Stück Vlieseline Einlage zum Aufbügeln (ca 20 x 10 cm)
Außerdem noch eine Ahle zum Annähen der Henkel und das übliche Nähwerkzeug wie Schere, Maßband, Stecknadeln.

Die Tasche zu nähen ist recht einfach. Man muss dafür eigentlich nur geradeaus nähen können. Zeitaufwand insgesamt ca. 3 Stunden.

Kosten des Materials: Der Stoff, den ich gewählt habe, ist mit 27,50 € pro lfd. Meter etwas teurer. Lederriemen ca. 3 Euro, Magnetknopf ca. 5 Euro. Insgesamt hat mich das Material ca. 25 € gekostet. Die Tasche ist es wert, denke ich mal :)




Als Erstes der Stoffzuschnitt: Bei einem gemusterten Stoff müsst Ihr darauf achten, dass das Muster aufeinander liegt. Die Teile dann zusammenstecken und erst dann abmessen (Muster mittig) und zuschneiden.
  • 2 rechteckige Stoffteile (Außenstoff): 54 x 44 cm
  • 2 rechteckige Stoffteile (Futterstoff): 44 x 44 cm
  • 1 rechteckiges Stoffteil (Innentasche): 20 x 26 cm

Alle Futterteile mit Zickzackstich versäubern. Das Innentaschenteil oben 2x umschlagen und dann ca. 2 mm breit feststeppen. Seiten ca. 0,5 mm umschlagen. Die Tasche auf einem Teil des Innenfutters annähen. Futterteile zusammennähen. Eine kurze Seite offen lassen. Die Innentasche ist natürlich innen und die Öffnun zeigt nach oben, ist klar, ne ;)


Die Außenteile zusammennähen (eine kurze Seite offen lassen). Nahtzugabe 1,5 cm.


Beide Teile auf links, die Spitzen aufeinanderstecken (Abstand von der Spitze bis zur Naht ca. 10 cm) und feststeppen.


Sieht doch schon mal nach einer Tasche aus. 


Die Naht des Innenteils an der Naht des Außenteils feststecken. 


Den oberen Rand der Tasche umschlagen bis zum Taschenfutter und umbügeln.


Den Magnetknopf befestigen (man schneidet mit einem Cutter zwei Schlitze in den Stoff, drückt das Oberteil des Knopfs durch, legt die Einlagescheibe auf und biegt mit einer Zange die beiden Krampen um, auf der anderen Seite genauso). Weil mein Stoff stark franst, habe ich noch ein Stück Vlieseline Einlage aufgebügelt, damit nichts ausreißt. 


Futter an dem Außenteil der Tasche feststecken und die beiden Teile zusammensteppen. So sieht das dann aus:



Als letztes die Lederhenkel aufnähen: Löcher mit der Ahle vorstechen und dann mit dem Lederzwirn oder einem anderen dicken und festen Faden aufnähen. Am besten eine möglichst dicke Nadel (z.B. eine Sticknadel) verwenden.


Und schon ist die Tasche fertig... Viel Spaß! 

Sonntag, 12. Mai 2013

Mehr Spiegelreflex Experimente

Fotografieren macht mir gerade sehr viel Spaß :) ich knipse alles, was mir vor die Linse kommt. Anbei ein paar Bilder, wieder was aus der Natur. Fazit diesmal: man muss nur genau hinsehen, dann findet sich immer was zum Ablichten!

Delicate flowers 

Raindrops on Lady's Mantle

Ich erwäge übrigens ernsthaft, mir ein Canon 1:1,4/50mm/USM Festbrennweiten-Objektiv zuzulegen, denn viele, die damit fotografieren sind aufgrund der guten Lichtstärke und tollen Schärfentiefe davon überzeugt. Oft braucht man ja nicht unbedingt ein großes Zoom-Objektiv... Das muss ich mir nochmal überlegen.

Mit was fotografiert Ihr so?

Clematis

Freitag, 10. Mai 2013

Paris Städtetrip: Das Leben findet draußen statt!

Das vorletzte Wochenende haben wir in Paris verbracht. Im Frühling ist ja die schönste Reisezeit für so einen Städtetrip (wobei Paris natürlich immer eine Reise wert ist!!). Da das Wetter auch das ganze Wochenende über super war, waren wir eigentlich nur draußen unterwegs.


Hier also die Eindrücke dieses tollen Wochenendes (und vielleicht ein paar Anregungen, was man in Paris außer dem Abklappern der bekannten Sehenswürdigkeiten noch so unternehmen kann).


Los gings mit einem Trödelmarkt. Ich liebe Flohmärkte! Termine findet man z.B. hier. Da gibt es bestimmt das eine oder andere originelle Souvenir (wir haben eine alte Flasche aus einer Brasserie erstanden).


Beeindruckende Glaskuppel der Galeries Lafayette. 


Ein bisschen Window Shopping bei den Grands Magasins (inklusive Nase plattdrücken beim Store von Céline).


Hier gibt es auch eine Aussichtsplattform im 7. Stock, mit der Rolltreppe nach ganz oben fahren. Der Zutritt ist kostenlos und man hat schon eine ganz gute Sicht. Pariser und Touristen verspeisen hier oder auf den nahegelegenen Treppen der Opéra Garnier auch gern mal bei Sonne ihr mittägliches Sandwich.

Danach ein kleiner Besuch auf dem Friedhof Père Lachaise, auch einer meiner Lieblingsorte. Die Atmosphäre ist sehr friedlich, eine echte Oase inmitten der Großstadt.


Und man kann bei einigen Prominenten vorbeischauen: beispielsweise bei Edith Piaf oder Jim Morrison.

Am Sonntag sind wir ein bisschen über den Markt an der Bastille geschlendert. 


Der Markt findet dort ab 10 Uhr morgens statt und es gibt alle möglichen Köstlichkeiten, von Käse über Meeresfrüchte, tolles frisches Obst etc. 1a Adresse, um z.B. für ein sonntägliches Picknick danach in einem der schönen Parks einzukaufen.

Wir hatten aber noch etwas anderes vor, denn jeden Sonntag werden in Paris wechselnde Stadtviertel und Uferstraßen an der Seine für den Autoverkehr gesperrt und man kann bladen, laufen, radeln und die Stadt von einer ganz anderen Seite entdecken! Nähere Infos hier: Paris Respire. Die Seite ist auf Französisch, aber es gibt eine Google Maps-Karte der gesperrten Stadtteile. Wir hatten die Rollerblades dabei und sind also ein bisschen im Marais herumgefahren und dann ab ans Seine-Ufer.


Anderer Lieblingsplatz in Paris (Place des Vosges, Marais).



Autofreies Seine-Ufer mit den Brücken und dem Eiffelturm im Hintergrund. Freie Fahrt für alle! Fahrräder kann man sich in Paris übrigens bei Vélib ausleihen (für einen oder mehrere Tage, zahlbar mit Kreditkarte). Verleihstationen gibt es wirklich an jeder Ecke und die Leihfahrräder gehören mittlerweile fest zum Stadtbild. Der Verkehr ist natürlich ein bisschen gewöhnungsbedürftig ;-)


Abends ein kleiner Spaziergang auf der Promenade Plantée. Das ist ein stillgelegter, hübsch begrünter Bahndamm, der gleich hinter der Opéra Bastille anfängt.


Unten in den Bogengängen sind interessante Werkstätten und Geschäfte (z.B. ein Architektur-Modellbauer, eine Porzellanmalerei, ein Geschäft für ausgefallene Regen- und Sonnenschirme, mehrere Galerien.... siehe hier: Viaduc des Arts). Wenn man zufällig in der Gegend ist, lohnt es sich, hier vorbeizuschauen. Im Juni blühen auf der Promenade die Rosen, das ist auch zauberhaft. 


Lecker essen im Bouillon Chartier, einer Pariser Institution mit traditionellem französischen Essen in trubeliger Art déco-Atmosphäre (und zu reellen Preisen). Man sollte nicht abends gehen, da ist die Schlange meist recht lang. 


Ein Besuch bei Sacre Coeur darf auch nicht fehlen. Im Bild ein chinesisches Hochzeitspärchen, ich fand die beiden süss. Die Dame im Hintergrund war ständig damit beschäftigt, das teure Kleid hinzudrapieren :-)
Am Fuß von Sacre Coeur gibt es übrigens mehrere große Stoffläden, da lohnt es sich auch mal reinzuschauen (beispielsweise Reine Tissus).

Wer gern schwimmen geht, für den haben wir auch noch was Besondere entdeckt ;-) Ein Schwimmbad auf der Seine! Das "Piscine Josephine Baker" ankert bei Bercy und ist öffentlich. Übrigens auch eine nette Gegend, um abends mal ein Bierchen zu trinken, es gibt viele Party-Boote und Bars auf ehemaligen Lastkähnen. 



Au revoir! Bis ganz bald in Paris ;-) 

Dienstag, 7. Mai 2013

(Superschnelles) DIY für zwischendurch: Goldene Spike Ohrringe

Neulich habe ich so in meinem kleinen Perlenvorrat herumgestöbert (... ich gebe zu: der Vorrat ist in der Zwischenzeit ein wenig angewachsen) und dabei sind mir die Spikes in die Hände gefallen, die ich auch für das Indianerketten-DIY verwendet habe. Dabei ist mir eingefallen, dass man daraus auch ziemlich coole Ohrringe machen könnte! Die Ohrringe habe ich euch auch schon in meinem Schmuckschalen-DIY gezeigt.


Die Spikes habe ich in einem Perlenladen in Paris gekauft, man kann aber hier welche bestellen: Dawanda.
Sonst braucht Ihr nur zwei Ohrhaken und zwei kleine goldene Ringe. Kann man alles online bestellen, z.B. bei Everglaze. Außerdem eine kleine Kombizange.

Kosten für das Material: ca. 3 Euro, Zeitaufwand: 5-10 Minuten. 


Zunächst den kleinen Ring aufbiegen, so weit, dass Ihr den Spike und den Haken drauf bekommt:


Danach den kleinen Ring wieder zusammenbiegen. Fertig! Wenn das mal kein schnelles DIY war :-)


Sonntag, 5. Mai 2013

Spiegelreflex Experimente

Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich gern besser fotografieren würde. Bisher habe ich immer eine Kompaktkamera verwendet und auch ab und zu mit der digitalen Spiegelreflex von meinem Freund fotografiert, einer Canon EOS 400D. Über die "Grundgesetze" der Fotografie (Blende, Belichtung, ISO etc.) wusste ich nur rudimentär Bescheid.

Zeit, das mal zu ändern. :-) Dabei hat mir ein Blick in das Buch "Digitale Fotografie" von Martin Zurmühle geholfen, es erklärt anhand vieler Beispiele die passenden Einstellungen für unterschiedliche Lichtsituationen und Motive. Nützlich fand ich auch das Buch "Fotos Digital - Canon EOS 400D" von Artur Landt, in dem die technischen Möglichkeiten der Kamera und unterschiedlicher Objektive erläutert werden.

Aber grau ist alle Theorie: Anbei ein paar Bilder, die ich bei einer kleinen Proberunde heute morgen im Park um die Ecke geschossen habe.


Blumen sind ja zum Glück geduldige Motive.


Blütenteppich...


... und Parkbewohner.

Besonders klasse finde ich an der großen Spiegelreflex die Möglichkeit, über die Blendeneinstellung Motive vor einem unscharfen Hintergrund quasi "freizustellen", wie diesen Apfelblütenzweig (kleine Blende = mehr Schärfentiefe):



Euch eine schöne kommende Woche!

Samstag, 4. Mai 2013

DIY Schmuckschale - echt vergoldet

Heute habe ich eine kleine Holzschale vom Flohmarkt veredelt - mit einer Schicht Blattgold!

DIY Schmuckschale vergoldet

Das ist ganz easy. Alles, was man dafür benötigt, gibt es im Künstlerbedarf oder Bastelladen und natürlich im Internet (beispielsweise hier) zu bestellen:
  • Anlegemilch
  • Blattgold (hier gibt es Echtgold - das ist teuer - oder sog. Schlagmetall in Gold, Silber oder Kupfer, ich habe Schlagmetall verwendet)
  • einen größeren weichen Pinsel und einen zweiten Pinsel
  • Acryl- oder anderer Klarlack (nicht auf dem Foto) und ggf. etwas Terpentin zum Pinselreinigen
Und natürlich einen Gegenstand, den Ihr vergolden wollt! Prinzipiell kann man alles vergolden, was eine feste Oberfläche hat.

DIY Schmuckschale vergoldet

Kosten für das Material liegen bei ca. 10 Euro, da bleibt dann natürlich noch was übrig - Ihr könnt damit also weiteren Teilen einen güldenen Glanz verleihen.

Und so gehts...

DIY Schmuckschale vergoldet

Die Anlegemilch mit Pinsel auftragen, danach 20 Minuten antrocknen lassen. Anlegemilch ist der "Klebstoff", auf den nachher das Gold aufgetragen wird. Bei saugfähigen Oberflächen (z.B. Holz) empfiehlt es sich, zwei Schichten Anlegemilch aufzutragen, bevor man mit dem Vergolden beginnt.

DIY Schmuckschale vergoldet

Dann vorsichtig ein Blatt Gold aus dem Block trennen, mit dem transparenten Trägerpapier nach oben auf die Schale legen und mit dem weichen größeren Pinsel vorsichtig andrücken. Je größer die Stücke sind die aufgetragen werden, desto gleichmäßiger wird die Oberfläche.

DIY Schmuckschale vergoldet

Die Oberfläche ist nun noch nicht kratzfest. Bei Gegenständen, die nicht nur Dekoobjekte sein sollen, sollte man daher noch 1-2 Schichten Klarlack auftragen. Ich habe Acryllack verwendet.

Glänzendes Ergebnis, oder?

DIY Schmuckschale vergoldet

Zum DIY für die Rosenquarz-Ohrringe geht es hier.
Ein Mini-DIY für die Spike-Ohrringe folgt ;-) 

DIY Schmuckschale vergoldet

Blumige Frühlingsgrüße!

DIY Schmuckschale vergoldet