Samstag, 29. Juni 2013

Lieblingsplätze in Paris: Viaduc des Arts

Heute wollte ich Euch mal einen meiner Lieblingsplätze in Paris näher vorstellen ;) ich hatte ja in diesem Post zu Paris schon mal davon geschwärmt. Es handelt sich um die Promenade Plantée (oder auch Viaduc des Arts), ein stillgelegter und begrünter Bahndamm, der einige Meter hinter der Opéra Bastille beginnt.


Momentan ist es dort wirklich traumhaft, weil dort wunderschöne Rosen blühen...


 ... genau der richtige Ort für einen romantischen Spaziergang.


Abends muss man nur aufpassen, dass man nicht von ambitionierten Joggern über den Haufen gerannt wird. 


Es ergeben sich ganz ungeahnte Perspektiven auf die Stadt - durch die erhöhte Position hat man ein Gefühl von Weite inmitten der Häuserschluchten der Capitale und außerdem interessante Einblicke in Hinterhöfe, Straßen und Gebäude.  


Teilweise ist die Promenade so eingewachsen, dass man nur am gedämpften Straßenlärm mitbekommt, dass man sich überhaupt in einer Großstadt befindet. 


Auch ein hübscher Ort für ein abendliches Picknick. Nehmt einfach eine Flasche kühlen Weisswein mit, ein wenig Baguette und Käse, sucht Euch eine lauschige Parkbank und gönnt Euch eine Pause...


Beginnt man den Spaziergang an der Bastille, so kann man am Ende des schönen Teils (hinter zwei Gebäuden, zwischen denen der Pfad hindurchführt) eine Treppe hinuntergehen und unten zurückbummeln. In den Bögen sind nämlich einige interessante Geschäfte untergebracht, unter anderem ein Schirmhersteller, eine Porzellanmalerei, mehrere Instrumentenbauer und weitere kreative Werkstätten und Läden.


Wenn Ihr also mal in Paris seid und keine Lust auf Touri-Programm habt, dann schaut dort doch mal vorbei! Rund um die Bastille gibt es übrigens auch viele Kneipen und abends ist dort jede Menge los.

Viel Spaß beim Entdecken ;)


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Mittwoch, 26. Juni 2013

Make your own! Easy DIY E-Book Hülle

Letztes Wochenende war bei mir UFO-Tag angesagt. Ein UFO ist ein Un-Fertiges Objekt und bei mir sind davon noch ziemlich viele herumgeflogen. Unter anderem habe ich eine Hose enger gemacht, einen Gürtel repariert und das Bügelbrett hat auch einen neuen Bezug bekommen. Alles ganz wichtig, aber leider wenig Zeit für die schönen Dinge ;)

Zwischendurch habe ich es aber doch geschafft, diese Hülle für ein E-Book zu machen - ein schon lang versprochenes Geschenk.


Ich habe sie aus einem Stoffrest genäht, mit einem kleinen Detail aus Leder am Verschluss. Das Ganze ist eigentlich recht einfach, Ihr müsst nur geradeaus und um die Ecke nähen können ;) 



Falls Ihr Euch auch eine machen wollt, folgendes braucht Ihr dafür einen Stoffrest aus einem festen, dickeren Stoff (Wollstoff, Fleece, Filz, was eben da ist). Für den Verschluss habe ich noch einen kleinen Lederrest verwendet. Außerdem ein kurzes Stück Klettverschluss (ca. 1 x 1 cm) oder einen Druckknopf sowie natürlich passendes Nähgarn.

(jede Reihe von links nach rechts) 
  1. Zwei Rechtecke ausschneiden. Dafür zu der Größe des E-Books noch circa 2 cm (für die Dicke) + 1,5 cm an drei Seiten (Nahtzugabe) sowie an der oberen Seite, wo die Öffnung ist, 3 cm hinzurechnen. Die Stücke mit Zickzackstich versäubern.
  2. Ein Stoffstück und ein Lederstück zuschneiden (ca. 6 cm x 4 cm). Ein quadratisches Stück Klettverschluss abschneiden und die weiche Seite auf das Stoffstück nähen (am besten doppelt). Auf links drehen, so dass die Seite mit dem Klett innen ist.
  3. An drei Seiten mit Geradstich zunähen und wenden. 
  4. Die Stoffstücke umschlagen und abmessen, wo Ihr sie umschlagen wollt. Dann den Verschluss auf ein Stück nähen.
  5. Das andere Stück Klettverschluss auf das andere Stoffstück nähen und schauen, ob der Verschluss zugeht. Erst dann den Umschlag an der Öffnung nähen. 
  6. So sieht es nach dem Zusammennähen aus. Schon mal nicht schlecht...
  7. Die Stücke zusammenstecken (Verschluss bzw. Klett innen) und ausprobieren, ob das E-Book genug Platz hat, sonst mehr Nahtzugabe zugeben. 
  8. An den Ecken habe ich noch ein Lederstück aufgenäht, damit nichts ausfranst.
  9. Tasche wenden und fertig!


Dienstag, 18. Juni 2013

Summer drinks! Hugo mit selbstgemachtem Holundersirup

Der Hugo ist ja - unter uns - ein bisschen Last-Last-Season, ich finde ihn aber trotzdem sehr erfrischend bei diesen Wahnsinnstemperaturen (endlich!!!) und mag den Geschmack von Holundersirup. Den kann man natürlich kaufen oder auch viel besser: Einfach selbst machen - schmeckt besser, dauert nicht lang (Blüten sammeln, Zubereitung ca. 30 Minuten plus Ziehzeit von 2-3 Tagen) und kostet (fast) nix.


Also ab ins Gebüsch: der Hollerbusch oder Holunder blüht gerade und je nach Wetter bestimmt auch noch 1-2 Wochen länger. Man findet ihn wirklich überall: in Hecken, Gebüschen, am Waldrand und auch mitten in der Stadt in Parks und Grünanlagen oder verwilderten Grundstücken.


So sieht die Grundzutat aus: Holunderblütendolden.

Man muss schon ein bisschen sammeln: auf 1 l Wasser sollten es 30-40 Blütendolden sein. Ich habe meinen Sirup ohne Zitronensäurepulver, sondern nur mit Zitronensaft bzw. -scheiben gemacht.


Außer den Blüten braucht Ihr:
3-4 unbehandelte Zitronen
1 kg Zucker
1 l Wasser
einige gut verschließbare Fläschchen zum Aufbewahren.

Das Wasser zum Kochen bringen und den Zucker darin auflösen. Etwas abkühlen lassen und den Saft von 2 Zitronen hinzugeben. Die Holunderblütendolden verlesen und abwechselnd mit Zitronenscheiben aus den beiden anderen Zitronen in ein großes Gefäß schichten.


Wenn die Zuckerlösung auf ca. 60 °C abgekühlt ist, diese in das Gefäß schütten und es gut verschlossen 2-3 Tage durchziehen lassen. Dazwischen ab und zu umrühren.

Danach den Sirup durch ein Haarsieb und am besten zusätzlich durch ein Stück Küchenkrepp oder Mulltuch filtern und in sterilisierte Flaschen (vorher mit kochendem Wasser ausspülen) füllen und diese fest verschließen.


Washi Tape ist ja so hübsch und praktisch. Auch für nette Flaschenetiketten :) Ein gutes Geschenk übrigens auch, so ein Fläschchen...


Ich habe meinen Sirup schon nach 2 Tagen abgefüllt: Schmeckt so lecker! Eher dünnflüssig, aber ganz intensiv nach Holunder und nicht zu sauer oder pappsüß (Habe auch mal gegen das Konkurrenzprodukt aus dem Supermarkt getestet, davon war noch ein Rest im Kühlschrank. Ich sags euch: Kein Vergleich!!).


Und dann kann der erste Hugo genossen werden! Für ein Glas:

2 cl Holunderblütensirup
1 Stückchen Limette
2 Minzblätter
150 ml Prosecco
1 Schuss Sprudelwasser

Limette vierteln, über dem Glas auspressen und die Limettenschalen ebenfalls in ein Sektglas geben. Holundersirup, Minzblätter und 1 Eiswürfel dazugeben und mit Prosecco und Sprudelwasser auffüllen.

Prost ;)) Genießt das Wetter!

Samstag, 15. Juni 2013

Schmuckdesign von LYSM Design - Kette zu gewinnen

Hier gibt es momentan tolle Ketten von einer sehr begabten jungen Bloggerin und Schmuckdesignerin zu gewinnen! Mir gefällt ja die mit dem Knoten und den aufgestickten Perlen am besten (unten mittig). Schaut doch mal vorbei. Viel Spaß und Erfolg beim Gewinnspiel, es läuft bis 21. Juni!


Freitag, 14. Juni 2013

DIY Kette aus roten Korallenperlen


Heute habe ich mir eine sehr simple, aber wirkungsvolle Kette aus roten Korallenperlen gemacht - manchmal sind die einfachen Sachen doch die besten :) Die Perlen finde ich sehr hübsch, denn sie sind leicht und etwas unregelmäßig gefärbt, da es sich um ein Naturprodukt handelt.


Die Perlen bekommt Ihr hier. Dann braucht Ihr nur noch ein Stück Nylonfaden zum Auffädeln, zwei Ringe, zwei Fädelkalotten und zwei Quetschperlen sowie einen Verschluss. Alles könnt Ihr euch online bestellen oder im Bastelgeschäft Eurer Wahl kaufen. Ein entsprechend langer Strang Perlen (ca. 40 cm) kostet ca. 10 Euro, das restliche Zubehör ca. 1 Euro. Um die Kette fertigzustellen, habe ich ca. eine Stunde gebraucht.

Bei so einer langen Kette braucht man eigentlich keinen Verschluss da man sie so überstreifen kann, das ist dann die super easy Variante. Einfach die Enden mit einer Quetschperle zusammenheften (oder mehreren). Ich finde es aber mit Verschluss schöner. 


Fädelkalotte und Quetschperle auffädeln. Die Quetschperle mit einer kleinen Zange zusammenquetschen, so dass sie den Nylonfaden festhält. Dann das kugelförmige Teil der Kalotte darumbiegen.


Das Ende der Fädelkalotte um einen Ring biegen.


Schön geduldig auffädeln...


... dann die andere Seite genauso fertigstellen und den Verschluss in den Ring einhängen.

Fertig ist die schlichte und leichte Kette. Hübsch für den Sommer!




Montag, 10. Juni 2013

Back again vom Sightseeing in Rom und Trekking im Gran Sasso Nationalpark!

Zugegeben, in letzter Zeit war es hier etwas ruhig. Das hatte aber auch einen guten Grund, nämlich unseren Italien-Urlaub! Wir haben Rom bewundert und die Abruzzen durchwandert. Dabei haben wir sehr nette Leute getroffen und natürlich toll gegessen und getrunken...

Eine der vielen schönen Ecken in Rom

Los ging es mit zwei Tagen Sightseeing in Rom. Wir haben zum ersten Mal AirBNB ausprobiert und waren sehr begeistert. Wir hatten beide Male sehr nette Gastgeber, die uns tolle Tipps für Restaurants und Gegenden gegeben haben, wo mit Sicherheit keine Touristen anzutreffen sind. Nach den überlaufenen Must-Sees war das auch genau das Richtige. 

 Bergsee Lago de Campotosto mit Ausblick auf die Gran Sasso-Berge

Dann sind wir mit dem Bus von Rom nach Amatrice gegessen (dort haben wir unvergleichlich leckere Spaghetti Amatriciana gegessen, die genau aus diesem Ort kommen). Gut gestärkt konnten wir also den ersten Wandertag (leider im strömenden Regen) angehen.
Die Bergregionen der Abruzzen sind sehr dünn besiedelt und deshalb sind dort noch seltene Pflanzen und Tiere zu finden. Die Tiere (Wölfe, Bären, Gemsen) wollten uns aber nicht vor die Kamera hüpfen ;-) Anbei also ein paar Impressionen. Bis auf einige Wander-Kollegen haben wir auch wohl aufgrund des recht frühen Zeitpunkts und des schlechten Wetters unterwegs eigentlich selten jemand getroffen.


Wilde Orchideen

 und Pfingstrosen

Blau, blau, blau blüht der Enzian...

Beim Aufstieg zum Campo Imperatore, ein großes Hochtal in den Abruzzen, mussten wir dann noch mehrere Schneefelder queren. Naja. Zum Glück waren wir gut ausgerüstet. Brrr...

 Auf dem Campo Imperatore

 Ausblick vom kleinen Abruzzen-Bergstädtchen Castel del Monte

Was uns im Gedächtnis bleiben wird, ist neben den tollen landschaftlichen und gastronomischen Eindrücken auch die Freundlichkeit der Leute. Jeder erklärt gern den Weg, wenns sein muss auch mit Händen und Füßen. Auch in den einfachen Herbergen (meistens Restaurants mit angeschlossenen Gästezimmern), in denen wir abends übernachtet haben, sind wir sehr gastfreundlich bewirtet worden und hatten den Eindruck, dass man sich über uns als Gäste ehrlich freut. 

Außerdem ist alles recht günstig, für ein Abendessen zu zweit mit Vorspeise, Pasta, Fleischgang und meistens noch Dolce und Wein, Wasser haben wir meistens um die 50 Euro bezahlt. Nach so einem Wandertag hat man sich das ja auch verdient ;-) Die Übernachtung schlägt in den einfachen Unterkünften mit ca. 60-70 Euro (für 2 Personen) zu Buche, inclusive Frühstück. Individualurlaub ist natürlich immer ein wenig teurer als Pauschaltouren, das muss man natürlich beachten.

Zum Abschluss unterwegs auf der Via Appia

Die letzten Tage waren dann ziemlich heiß und den aufgrund der wegen Schneelage ausgefallenen Gipfeltour gewonnenen Tag haben wir mit einem Spaziergang und einem Picknick auf der Via Appia verbracht. Auch definitiv einer meiner Lieblingplätze in Rom!

Wer sich für die Tour interessiert, dem kann ich diesen Wanderführer empfehlen: Wilde Wege, Stille Dörfer aus dem Rotpunkt Verlag

Es hat gut getan, mal abzuschalten und was anderes zu sehen - ich fühle mich echt inspiriert ;))

Demnächst gibt es wieder ein paar frische DIYs - versprochen!

Euch eine schöne Woche!