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Dienstag, 24. Dezember 2013

Last Minute Geschenkeverpacken + Frohe Weihnachten!

Geschenke einpacken ist jedes Jahr an Weihnachten eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Baum gibt es bei uns keinen (aus Platz- und auch aus Faulheitsgründen), Plätzchenbacken ist an die Mama outgesourct - die ist eine wahre Perfektionistin und ihre Plätzchen sehen aus wie Pralinen! - deswegen überlasse ich das lieber hauptsächlich ihr, aber Geschenke dekorieren muss sein. In den letzten Jahren habe ich meistens gekauftes Papier verwendet und üppig mit Tannenzweigen und Kugeln dekoriert, diesmal ist es etwas schlichter mit DIY-Einwickelpapier aus braunem Packpapier ausgefallen.


Dazu habe ich Packpapier und ein einfaches grünes Geschenkpapier ohne Muster verwendet und mit einem Cutter und einer Pappschablone quasi halbierte Tannenbäume ins Papier geschnitten.


Das Packpapier habe ich dann mit dem grünen Papier hinterklebt und die ausgeschnittenen Bäumchen vorsichtig umgeknickt. Die "Schleife" ist aus Baker's Twine, die Geschenkanhänger habe ich selbst gemacht.
 


Euch allen schöne und erholsame Weihnachtsfeiertage, wir sehen uns hoffentlich im neuen Jahr wieder!
Liebe Grüße, Veronika
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Sonntag, 1. Dezember 2013

DIY - ein Adventskranz, der gar kein Kranz ist. Schlichter skandinavischer Stil!

Mit meiner Adventsdeko bin ich leider dieses Jahr ein bisschen spät dran... Ehrlich gesagt bin ich auch nicht so deko-wütig, ich finde immer, weniger ist mehr. Vor allem an Weihnachten, wo man an allen Ecken mit Überfluss reizüberflutet wird (also so fühle ich mich zumindest beim Betreten eines durchschnittlichen Kaufhauses). Die Schlichtheit dieser Idee für einen Adventskranz hat mir sofort gefallen, etwas Ähnliches habe ich auf einer skandinavischen Wohndesign-Seite gesehen (die ich mir leider nicht gebookmarkt habe).


Dieser "Kranz" ist so einfach zu machen! Ich habe vier Porzellanschälchen aus dem Kaufhaus verwendet und mit einem Porzellanmarker beschriftet. Wer nicht so gern freihändig zeichnet, der kann mit einem Bleistift vorzeichnen, das geht sogar auf dem glatten Porzellan. Kleine "Vermaler" kann man gut mit einem nassen Wattestäbchen entfernen.

Dann im Ofen laut Anleitung auf dem Stift im Backofen fixieren (den Backofen nicht vorheizen). Ich habe die Schrift bei 160 Grad anderthalb Stunden lang einbrennen lassen und die Porzellanteile dann im Ofen auskühlen lassen.


Die Kerzen habe ich mit flüssigem Wachs aus Kerzenresten unten in den Schälchen festgeklebt. Vielleicht habt Ihr ja auch ein paar kleine Kerzenständer. Dekoriert habe ich mit ein paar Tannenzweigen und Scheinbeere-Zweigen (natürlich sollte man die Kerzen nur unter Aufsicht brennen lassen). Damit es länger hält, habe ich die Schälchen mit etwas Wasser aufgefüllt.


Euch damit noch einen schönen ersten Advent, ich hoffe, Ihr könnt die Vorweihnachtszeit ohne zuviel Stress genießen!
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Montag, 19. August 2013

Urlaubs DIY: Knüpfarmband mit Nieten

Hallo zurück aus dem Urlaub! Wir waren am Gardasee - wie immer super schön, von München ist man ja ganz schnell dort. Neben Sport und Entspannen am Strand war auch noch Zeit, um ein kleines Armband zu machen!


Das Muster des Armbands entsteht durch Knoten von links nach rechts oder von rechts nach links. Hier findet Ihr auch ein Video und eine detaillierte Erläuterung.

 

Zwischendurch ein bisschen die Aussicht genießen!


Mit ein paar Nieten aus dem Bastelshop wirds richtig cool: Durch das Armband drücken und die Zacken mit einer Zange umbiegen.


Ich finde, die Farben passen gut zum Sommer und hoffe, dass die Sonne auch bald wieder kommt!


Euch eine schöne Woche!

Sonntag, 7. Juli 2013

Mini DIY: Bunte Sommer Glasperlen-Armbänder

Yippie, es ist Sommer! Nachdem mich eine absolute Gemeinheit namens "Sommergrippe" mehrere Tage völlig ausgeknockt hat (soll mal einer verstehen, hallo?! Das gehört IN DEN WINTER!! Nicht gerade JETZT! in den zwei Monaten wo es hierzulande AUCH schön ist! Ich bin da noch nicht ganz drüber hinweg...), bin ich heute wieder einigermaßen auf den Beinen und habe deshalb ein ganz einfaches Sommer-Mini-DIY für Euch erstellt, nämlich ein paar süße Perlenarmbänder im Bunt-Gold-Mix. Besonders gut sehen mehrere zusammen aus!


Ihr braucht dafür:
  • Bunte Glasperlen
  • Transparenter elastischer Faden
  • goldene Perlen und andere, größere Zwischenteile
  • einige goldene Quetschperlen
 

Das Material für dieses DIY hat ca. 4 Euro gekostet, ich habe diesmal alles bei Beads & More in München gekauft.


Großzügig ein Stück von dem Faden abschneiden, einen Knoten ins untere Ende machen (der Faden ist recht rutschig, am besten funktioniert so ein Schneiderknoten (Faden in die Nadel einfädeln, das andere Ende des Fadens mehrfach um die Nadel wickeln und dann die Nadel durchziehen).

Dann fleißiges Auffädeln :) 


 Ist das Armband lang genug für Euren Arm, dann beide Enden durch eine Quetschperle ziehen, einen Doppelknoten machen und die Quetschperle zusätzlich zusammendrücken, damit es auch sicher hält.
 

Ready for THE BEACH!

(gibts hier natürlich nich... Musste gewöhnlicher Sandkastensand für das Foto herhalten ;))

Dienstag, 7. Mai 2013

(Superschnelles) DIY für zwischendurch: Goldene Spike Ohrringe

Neulich habe ich so in meinem kleinen Perlenvorrat herumgestöbert (... ich gebe zu: der Vorrat ist in der Zwischenzeit ein wenig angewachsen) und dabei sind mir die Spikes in die Hände gefallen, die ich auch für das Indianerketten-DIY verwendet habe. Dabei ist mir eingefallen, dass man daraus auch ziemlich coole Ohrringe machen könnte! Die Ohrringe habe ich euch auch schon in meinem Schmuckschalen-DIY gezeigt.


Die Spikes habe ich in einem Perlenladen in Paris gekauft, man kann aber hier welche bestellen: Dawanda.
Sonst braucht Ihr nur zwei Ohrhaken und zwei kleine goldene Ringe. Kann man alles online bestellen, z.B. bei Everglaze. Außerdem eine kleine Kombizange.

Kosten für das Material: ca. 3 Euro, Zeitaufwand: 5-10 Minuten. 


Zunächst den kleinen Ring aufbiegen, so weit, dass Ihr den Spike und den Haken drauf bekommt:


Danach den kleinen Ring wieder zusammenbiegen. Fertig! Wenn das mal kein schnelles DIY war :-)


Samstag, 4. Mai 2013

DIY Schmuckschale - echt vergoldet

Heute habe ich eine kleine Holzschale vom Flohmarkt veredelt - mit einer Schicht Blattgold!

DIY Schmuckschale vergoldet

Das ist ganz easy. Alles, was man dafür benötigt, gibt es im Künstlerbedarf oder Bastelladen und natürlich im Internet (beispielsweise hier) zu bestellen:
  • Anlegemilch
  • Blattgold (hier gibt es Echtgold - das ist teuer - oder sog. Schlagmetall in Gold, Silber oder Kupfer, ich habe Schlagmetall verwendet)
  • einen größeren weichen Pinsel und einen zweiten Pinsel
  • Acryl- oder anderer Klarlack (nicht auf dem Foto) und ggf. etwas Terpentin zum Pinselreinigen
Und natürlich einen Gegenstand, den Ihr vergolden wollt! Prinzipiell kann man alles vergolden, was eine feste Oberfläche hat.

DIY Schmuckschale vergoldet

Kosten für das Material liegen bei ca. 10 Euro, da bleibt dann natürlich noch was übrig - Ihr könnt damit also weiteren Teilen einen güldenen Glanz verleihen.

Und so gehts...

DIY Schmuckschale vergoldet

Die Anlegemilch mit Pinsel auftragen, danach 20 Minuten antrocknen lassen. Anlegemilch ist der "Klebstoff", auf den nachher das Gold aufgetragen wird. Bei saugfähigen Oberflächen (z.B. Holz) empfiehlt es sich, zwei Schichten Anlegemilch aufzutragen, bevor man mit dem Vergolden beginnt.

DIY Schmuckschale vergoldet

Dann vorsichtig ein Blatt Gold aus dem Block trennen, mit dem transparenten Trägerpapier nach oben auf die Schale legen und mit dem weichen größeren Pinsel vorsichtig andrücken. Je größer die Stücke sind die aufgetragen werden, desto gleichmäßiger wird die Oberfläche.

DIY Schmuckschale vergoldet

Die Oberfläche ist nun noch nicht kratzfest. Bei Gegenständen, die nicht nur Dekoobjekte sein sollen, sollte man daher noch 1-2 Schichten Klarlack auftragen. Ich habe Acryllack verwendet.

Glänzendes Ergebnis, oder?

DIY Schmuckschale vergoldet

Zum DIY für die Rosenquarz-Ohrringe geht es hier.
Ein Mini-DIY für die Spike-Ohrringe folgt ;-) 

DIY Schmuckschale vergoldet

Blumige Frühlingsgrüße!

DIY Schmuckschale vergoldet

Samstag, 20. April 2013

Stylische Handy-Hülle aus Leder mit Kontrast-Detail - selbst genäht!

Damit das kostbare Smartphone auch vor dem harten Handtaschenalltag gut geschützt ist, braucht es natürlich eine schicke Hülle! Ein guter Grund also, um selbst eine passende Handy-Hülle zu nähen. Aus Leder mit einem gewachsten Faden in Kontrastfarbe. Ist natürlich auch eine tolle Geschenkidee, die Maße der meisten Smartphones findet man ja via Google leicht heraus.

  

Ihr braucht dafür: 
  • einen Lederrest (gibt es z.B. hier in München, oder zum Bestellen
  • einen Kerzenrest
  • Stickgarn, ca. 1 Meter in passender Kontrastfarbe
  • Cutter und eine geeignete Unterlage zum Schneiden
  • Lineal
  • Ahle o.ä. zum Durchstechen des Leders
  • etwas dickere Nadel oder Sticknadel
  • ein paar Büroklammern
Kosten für das Material liegen bei ca. 3 Euro. Beim Leder müsst Ihr wahrscheinlich ein größeres Stück kaufen als das, was später benötigt wird. Zeitaufwand ca. 1,5 Stunden. 

Ich habe mir ein weiches Lammnappa-Leder in Grau ausgesucht. Es liegt super weich in der Hand und ist einfach zu schneiden und zu verarbeiten. Dazu sieht ein pinker Faden gut aus. Ich habe einfaches Stickgarn (kein Perlstickgarn) verwendet.


Den Faden mehrfach über den Wachsrest ziehen. Das bewirkt, dass das Leder besser genäht werden kann und das Stickgarn sich nicht verheddert.


Passende Maße für Euer Handy ausmessen, mit Stift oder Schneiderkreide vorzeichnen und mit dem Cutter zwei rechteckige Stücke ausschneiden. Die unteren beiden Ecken könnt Ihr etwas abrunden. Ich habe zusätzlich zu den Maßen des Handys ca. 1 cm Nahtzugabe zugegeben, damit es auch leicht in die Hülle hineinpasst.


Die Lederstücke aufeinanderlegen und mit den Büroklammern fixieren... Heften geht leider bei Leder nicht, weil man die Löcher später natürlich sehen würde. Innenseiten aufeinander, so wie später die Tasche ist. Mit der Ahle im Abstand von ca. 0,5 cm Löcher in beide Teile stechen. Dabei habe ich einen Abstand von ca. 0,5 mm vom Rand eingehalten.


Am Ende des Stickfadens einen Knoten machen. Den ersten Stich von innen nach außen machen (damit ist der Knoten quasi in der Hülle "versteckt"). Dann einen doppelten Stich machen und innen verknoten. Weiter im Schlingstich die beiden Hälften zusammennähen. Am Ende wieder mit einem Doppelknoten abschließen.


Und so sieht das Endergebnis aus! Weil es so easy ist, habe ich gleich noch eine in Blau gemacht. Viel Spaß!


Samstag, 23. März 2013

Design Ostereier DIY

Ein bisschen Frühlingsstimmung gewünscht? Dann mal fix ein paar Ostereier basteln. Aber gut aussehen sollten sie schon, also am besten nicht kitschig und natürlich einfach selber zu machen. Hier wären also ein paar DIY Ostereier Design-Vorschläge für dieses Jahr! Und zwar in zarten Pastelltönen, grafischen Schwarz-Weiss-Mustern und sogar mit Blattgold.

Zeitaufwand: mittel, da ich die feinen Muster per Hand aufgemalt habe. Mit den Filzstiften geht es aber ganz leicht.


Für die großen Eier braucht man nur ausgepustete oder hartgekochte Eier und ein paar einfache Filzstifte.

Kleiner Tipp: Der Stempel auf den Eiern sieht natürlich nicht gut aus zum Basteln, er geht aber gut mit ein bisschen Essig Essenz auf einem Küchentuch weg.



Dann viele, viele kleine Kreise aufmalen...


Die mit den schwarzen grafischen Mustern habe ich mit einem Edding Fineliner (0,75mm Spitze) bemalt.


Die kleinen Truthahneier (habe ich bei Butlers für 2,99 Euro pro 20 Stück erstanden) sind an sich schon sehr hübsch gemustert, ich habe noch ein paar Flecken mit Blattgold aufgebracht. Dazu ein wenig Anlegemilch an ein paar Stellen mit dem Pinsel auftupfen, antrocknen lassen und dann mit einem trockenen Pinsel vorsichtig das Blattgold aufkleben.


Als federleichte Ergänzung haben auf dem Osterstrauß noch ein paar Origami-Täubchen Platz genommen. Die Anleitung zum Falten findet Ihr hier.


 Viel Spaß dabei!

Sonntag, 10. März 2013

Material-Mix Indianerketten DIY

Dieses Wochenende hatte ich endlich Zeit und Muße, das DIY für die Indianerkette im Lizzie Fortunato-Style fertigzustellen. Ein Blick auf die Seite des New Yorker Designerinnenduo lohnt sich übrigens. Sie machen wunderschöne Sachen!


Folgendes Material habe ich verwendet:
  • kleine Holzperlen 5 mm, in drei Farbein
  • 10 kleine vergoldete Perlen
  • 5 Naturstein-Perlen (ich habe Moosachat-Nuggets verwendet)
  • etwas Stickgarn oder anderes dünnes Garn für die beiden kleinen Quasten
  • 2 Perlenkappen
  • 3 goldfarbene Quetschperlen
  • 1 größere goldene Perle
  • Perlendraht, ca. 0,5 m (diesen verwende ich zum Auffädeln, weil die Kette etwas schwerer wird und der Draht das gut in Form hält)
  • 5 spitze Anhänger, goldfarben
Zeitaufwand: mittel (ca. 2 Stunden). Allerdings war die Materialrecherche doch etwas aufwändiger. Kosten lagen bei ca. 15 Euro.

Die meisten Teile habe ich hier bestellt. Wirklich schwierig zu finden waren allerdings die spitzen Anhänger (auf dem Bild in der Mitte), diese habe ich dann in einem Laden in Paris entdeckt.


Die großen Nuggets und die spitzen Perlen auffädeln, an den Abschlüssen jeweils zwei kleinere goldfarbene Perlen.


Die Holzperlen auffädeln. Öfters mit den Farben abwechseln, und nicht unbedingt symmetrisch, macht diesen Look besonders.


Ist die Kette lang genug (so dass man sie über den Kopf bekommt :)) die beiden Drahtfäden mit einer Quetschperle quasi verbinden und eine etwas größere dazwischen setzen. Dann auf die Enden wieder Holzperlen fädeln.

Für die beiden kleinen Quasten das Stickgarn ca. 10 Mal um ein Stück Karton wickeln. 


Auf das Drahtende in dieser Reihenfolge eine kleine goldene Perle, eine Perlenkappe und eine Quetschperle auffädeln. Das verbleibende Stück Schmuckdraht in der Mitte um die Fadenschlaufen legen. Dann festziehen.


Die Quetschperle zudrücken und dann noch einige Male mit einem Stück Garn umwickeln.

  

Die Fadenenden auseinanderschneiden und auf die gleiche Länge kürzen.


Fertig! Ich freu mich schon auf den Sommer, dann werde ich diese Kette zu einem schicken Sommerkleid ausführen!