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Dienstag, 3. Juni 2014

Ein verstecktes Kleinod in München - der Rosengarten

Kein so ganz geheimer Tipp für einen entspannten Sommerabend ist ja bekanntlich der Münchner Flaucher gleich bei der Tierparkbrücke. In den wirklich heißen Nächten kommt hier richtige Volksfeststimmung auf: Grillfeuerschwaden ziehen über den weitläufigen Kiesstrand des Isarflussbetts, feuchtfröhliche Schlauchbootgesellschaften bahnen sich ihren Weg durchs kühle Nass und musikalisch wird alles neben der obligatorischen Lagerfeuergitarre auch schon mal von afrikanischen Trommelrhythmen untermalt.


Weniger bekannt ist der kleine Rosengarten, der sich ebenfalls in der Nähe des Isarufers etwas weiter flussabwärts Richtung Innenstadt befindet - ein idyllisches  Plätzchen mitten in der Stadt, das sich gut für ein Picknick im Grünen eignet und eigentlich nie überlaufen ist. Die Blütezeit der unzähligen Rosensorten hat auch gerade erst begonnen und neben vielen üppig blühenden Sorten gibt es auch einiges zu erschnuppern. Falls Ihr also mal zufällig hier vorbeikommt, schaut herein, es lohnt sich!






Rosengarten, Sachsenstraße 2 (Nähe Schyrenbad), U-Bahn Haltestelle Kolumbusplatz (U1,U2), Eintritt frei
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Samstag, 15. März 2014

Mantel fertig... und: Warum aus mir wohl nie ein Fashionblogger wird

Ich habe es ja schon versprochen, mal ein paar Fotos von meinem Oversize Mantel zu machen und dieses Wochenende war es dann so weit. Es stand also ein kleiner Ausflug in die Welt der Modebloggerinnen an.

"Da gibt es ja unzählige Mädels, die dauernd ihren neuesten Zara/H&M/sonstwo-Einkauf knipsen und Fotos davon hochladen. Fashionblogger nennen die sich dann."

Ja, das stimmt - das Internet ist gefühlt proppevoll von meist jüngeren Frauen, die ihre tollen Kleiderschränke in professionell anmutenden Bildstrecken präsentieren. Also Samstag morgens den Freund zum Fotografieren angestiftet, was Passendes zum Anziehen rausgesucht und ein bisschen hübschgemacht und ab vor die Tür zum Knipsen.

"Ja eben - da ist doch weiter echt nichts dabei!"


In der Realität sah das dann so aus: viel zu windig, blöde Lichtverhältnisse, kein passender Hintergrund, Passanten, die - wenn sie keinen schlagfertigen Kommentar rausbringen - zumindestens komisch gucken und allgemein wachsender Frust über suboptimale Bilder durch falsche Kameraeinstellungen (die aber erst nach 20 Bildern auffallen. Höhö).

"Okay, also ist das alles doch nicht so einfach, oder wie?"

Ja, denn nämlich alles, was wirklich gut und gleichzeitig mühelos und easy aussieht, ist in Wirklichkeit meistens harte Arbeit. Das gilt für den doppelten Rittberger im Eiskunstlauf wahrscheinlich genauso wie für Fashionfotografie. Deswegen - Respekt für die "echten" Fashionblogger, denn einfach was Nettes anziehen und auf den Auslöser drücken klappt unter Garantie nicht! Das stellen sich nur Laien so vor...

Eigentlich egal, was Ihr macht, wenn jemand Eure Arbeit unqualifiziert kommentiert, lasst das an Euch abprallen, denn Ihr wisst es besser!


Ein paar akzeptable Bilder waren dann aber doch noch dabei. Hier ist also das gute Stück und ich bin auch wirklich froh, dass er nun fertig ist, das Teil (insbesondere der Reverskragen) hat mich schon ein paar Nerven gekostet!


Übrigens ist der Mantel sehr gut geeignet, um darin einen Babybauch unterzubringen. Nur ist der natürlich irgendwie nicht im Schnittmuster vorgesehen, weshalb der Mantel nun vorn eine Falte wirft, die da eigentlich nicht hingehört (das Schnittmuster ist dieses hier aus der Burda 08/2012). Das Schnittmuster sieht übrigens keine Knöpfe, sondern Druckknöpfe vor, aber mit richtigen Knöpfen sitzt der Mantel einfach besser.


Keep on smiling :-) hattet Ihr schon mal ein ähnliches Aha-Erlebnis?
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Samstag, 26. Oktober 2013

Herbstausflug zur Auer Dult in München

Jetzt wohne ich doch schon recht lang in München, aber auf der Auer Dult war ich noch nie. Deswegen habe ich heute einen Ausflug mit einer Freundin dorthin gemacht. Die Dult ist ein Jahrmarkt, der dreimal im Jahr in München stattfindet. Es gibt ein paar Fahrgeschäfte und viele Stände mit Kunsthandwerk und Antiquitäten, außerdem natürlich jede Menge Fress-Stände und einen gemütlichen Biergarten.

Willkommen zur Auer Dult!

 Schiffschaukeln

Original Steckerlfisch von der Fischer-Vroni
 
Sieht aus wie hindrapiert, oder?



Die hübsche Schale und vieles mehr kommt übrigens aus einer Töpferwerkstatt am Chiemsee. Ein großer Teller mit einem Muster aus roten Fischen und eine hübsche Tasse sind meine "Ausbeute" von der Dult gewesen.

Liebevoll bestückte Trödelstände


Die kandierten Äpfel wollte ich als Kind ja immer haben. Heute habe ich mal wieder einen gekauft und ja, immer noch klebrig süß...

Mir hat die Dult wirklich gut gefallen, es lässt sich entspannt bummeln und gibt viel zum Schauen und Kaufen. Wenn Ihr zu einem der Termine im nächsten Jahr in München seid, es lohnt sich auf jeden Fall. Die nächsten Termine in 2014 sind:
  • 26.04.-04.05 (Maidult)
  • 26.07.-03.08 (Jakobidult)
  • 18.10.-26.10 (Kirchweihdult)

Montag, 14. Oktober 2013

Bella Sardegna! Zu Europas einsamen Traumstränden...

Capo Testa, Spuren im Sand, Bucht von Arzachena
Heute gibt es mal zur Abwechslung kein DIY, sondern nur ein paar schöne Impressionen zum Träumen und vielleicht eine kleine Inspiration für die Planung des nächsten Urlaubs! Wir haben nochmal eine Woche den Sommer verlängert und zwar auf Sardinien - ist wirklich ein Traum, vor allem zu dieser Jahreszeit. Im September ist der große Rummel schon vorbei und man hat die Insel wirklich fast für sich allein!

Bucht vor Cala Luna, Capo Testa
... Einsame Strände wie in der Karibik (nur - zugegeben - ohne Palmen, aber die braucht man ja auch nicht wirklich), bizarr von Wind und Wetter geformte Landschaften, tolles Essen, leere Straßen und Cafés...

Cala Luna, Strandleben
 Sardinien ist super für einen Badeurlaub, aber natürlich auch besonders zum Entdecken zu Fuß! Es gibt tolle Wanderungen in allen Schwierigkeitsgraden. Eine Empfehlung ist der Rother Wanderführer mit guten Touren rund um die Insel, besonders an der Ostküste im Supramonte Massiv gibt es viele aussichtsreiche Wege, aber auch im Norden der Insel findet man spektakuläre Felsformationen und einsame Badebuchten en masse.

Oder man geht einfach auf dem Markt leckere Wurst und Schafskäse einkaufen, packt den Picknickkorb und sucht ein nettes Plätzchen!

Felsküste bei Costa Paradiso

Hier noch einige Eindrücke der roten Felsküste im Norden, vor diesem Hintergrund sieht das blaue, klare Wasser noch toller aus. Schnorcheln und Tauchen ist großartig auf Sardinien, man sieht viele Fische und das Wasser ist sehr sauber und im Spätsommer/Anfang Herbst noch schön warm und angenehm. Die Temperaturen lagen immer um 25-29 Grad, wir hatten nur zwei bedeckte Tage und nachts etwas Regen.

Absolut zu empfehlen (falls man nicht mit Fähre und eigenem Auto anreist) ist ein Mietwagen und gute Kurvenfahr-Künste, denn die Straßen schlängeln sich in ewigen Serpentinen durch die Insel. Bestätigen kann ich, dass Autos am Strand gern aufgebrochen werden - wir haben auch Wagen mit eingeschlagenen Scheiben gesehen - also nichts liegen lassen. Sonst ist Sardinien ein wohl sehr sicheres und angenehmes Reiseziel und außerhalb der Hochsaison sollte es auch keine Probleme geben, bei Individualtouren ein Hotel oder eine Pension (noch besser ein Agriturismo, wo im Idealfall "la Mamma" kocht) zu finden, es gibt aber auch viele Pauschalangebote.

Vielleicht ist ein Sardinien-Urlaub ja auch was für Euch!? Wenn Ihr weitere Tipps zur Insel habt, gern her damit!

Sonntag, 22. September 2013

Endlich fertig - Mein DIY Dirndl!

Zum Geburtstag habe ich ja einen Gutschein für einen Dirndl-Nähkurs in der Nähschule München bekommen - ein tolles Geschenk! Passend zum Wiesnstart dieses Wochenende ist mein DIY Dirndl nun endlich fertig. Ich habe es heute das erste Mal ausgeführt und wir haben bei tollem frühherbstlichen Wetter ein paar Bilder geschossen.

Schlichtes Dirndl in Dunkelblau, dafür darf die Schürze etwas mehr Farbe haben!

Der Kurs hat drei Tage gedauert, danach war das Dirndl eigentlich schon fertig zum Anziehen, nur ein paar Details haben noch gefehlt. Es ist aber durchaus in drei Tagen machbar und mit der professionellen Hilfe der Kursleiterin Blanca Popp hat auch jeder am Ende ein tolles Dirndl sowie einen individuell angepassten Schnitt, aus dem man sich dann auch noch ein zweites Dirndl nähen kann. Klickt Euch übrigens mal durch ihre Facebook-Galerie, es gibt unheimlich viele Varianten!

... Klassisch geknöpft

Eigentlich ist das Dirndl-Nähen an sich nicht kompliziert, nur das Oberteil muss eben möglichst gut sitzen und wir haben es deshalb zuerst in einem Nesselstoff gemacht und dann entsprechend abgeändert. Der Rock ist lediglich eine in Falten gelegte Stoffbahn. Im Kurs gab es drei Schnitte für das Oberteil zur Auswahl, ich habe mich für einen klassischen Schnitt mit V-Ausschnitt im Rücken und eckigm Ausschnitt vorn entschieden. Außerdem wollte ich ein geknöpftes Dirndl, weil ich schon zwei mit Reissverschluss besitze und Knöpfe ja die klassischere Variante sind.

Länge knapp übers Knie...
 
 Rücken mit drei Teilungsnähten

 Detail - Rückenausschnitt

Detail - Eckiger Ausschnitt vorn

Als Material habe ich dunkelblauen Leinenstoff verwendet, der sich super verarbeiten ließ. Die Schürze ist aus Kunstfaser (evtl. mache ich mir nochmal eine edlere aus Seide). Gefüttert ist das Dirndl Oberteil mit einem Tilda-Stoff mit Pünktchenmuster. Die Knöpfe sind aus echtem Perlmutt und ebenso wie die Borte am Ausschnitt vom Ludwig Beck Kurzwarenladen.

Detail - Breite Schürzenbänder

Wenn Ihr gern näht und auch ein individuelles Dirndl wollt, kann ich Euch einen Kurs nur ans Herz legen. Man muss dafür wirklich kein Nähexperte sein. Es hat echt super viel Spaß gemacht und mit Blancas Hilfe kann man sich sicher sein, dass es am Ende was wird!

Warten auf den nächsten Einsatz!

äähm.. und als nächstes freu ich mich darauf, was ganz Einfaches zu nähen. Einen Topflappen, oder so :-) 

Donnerstag, 18. Juli 2013

Blaue Stunde am Ammersee

Anbei ein paar Bilder vom letzten Wochenende, das Wetter war absolut traumhaft und wir haben die ruhige Abendstimmung am schönen Ammersee genossen :)





Mittwoch, 10. Juli 2013

Sommer, Sonne, Meer in der Normandie

Heute möchte ich Euch noch ein paar Fotos von meinem Wochenende neulich in der Normandie zeigen. Von Paris aus sind es mit dem Zug nur ca. zwei Stunden ans Meer nach Fécamp in der Normandie, wo ich ein paar Tage zum Durchatmen gekommen bin und in einer unheimlich beeindruckenden Landschaft ausspannen konnte.


 Am ersten Tag haben wir einen kleinen Segeltrip auf einem historischen Boot unternommen. Mit an Bord waren neben Seebären auch noch zwei Hunde und eine ganz kleine Katze. In München ist das Meer ja etwas weiter weg und deswegen war ich auch noch nicht auf einem "richtigen" Segelschiff. Eine tolle Erfahrung also!


Der Leuchtturm und die Klippen an der Hafeneinfahrt von Fécamp. 

In Fécamp gibt es einen speziellen Likör namens Bénédictine. Er wird aus unterschiedlichen Kräutern und Auszügen von Zitronen und Orangen hergestellt und schmeckt sehr lecker, einfach so, oder als Apéritif beispielsweise mit Schweppes.



Abends dann ein kleiner Spaziergang an den beeindruckenden Klippen.




Ein Traumstrand braucht weder Sand noch Palmen :)


Die vollständig ausgehöhlten Klippen von Étretat

Außerdem haben wir noch einen Ausflug nach Arromanche gemacht, wo einer der Landungshäfen der Alliierten in der Normandie war. Ein wunderschöner Ort mit einer dramatischen Geschichte...




Vielleicht macht das ja Lust auf einen Urlaub in Frankreich? Ich war ja nur übers Wochenende da, kann mir aber gut vorstellen, da auch mal mehrere Wochen hinzufahren. Genug zu entdecken gibt es auf jeden Fall (und das Essen! Hmmm...).

Sonntag, 12. Mai 2013

Mehr Spiegelreflex Experimente

Fotografieren macht mir gerade sehr viel Spaß :) ich knipse alles, was mir vor die Linse kommt. Anbei ein paar Bilder, wieder was aus der Natur. Fazit diesmal: man muss nur genau hinsehen, dann findet sich immer was zum Ablichten!

Delicate flowers 

Raindrops on Lady's Mantle

Ich erwäge übrigens ernsthaft, mir ein Canon 1:1,4/50mm/USM Festbrennweiten-Objektiv zuzulegen, denn viele, die damit fotografieren sind aufgrund der guten Lichtstärke und tollen Schärfentiefe davon überzeugt. Oft braucht man ja nicht unbedingt ein großes Zoom-Objektiv... Das muss ich mir nochmal überlegen.

Mit was fotografiert Ihr so?

Clematis

Sonntag, 5. Mai 2013

Spiegelreflex Experimente

Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich gern besser fotografieren würde. Bisher habe ich immer eine Kompaktkamera verwendet und auch ab und zu mit der digitalen Spiegelreflex von meinem Freund fotografiert, einer Canon EOS 400D. Über die "Grundgesetze" der Fotografie (Blende, Belichtung, ISO etc.) wusste ich nur rudimentär Bescheid.

Zeit, das mal zu ändern. :-) Dabei hat mir ein Blick in das Buch "Digitale Fotografie" von Martin Zurmühle geholfen, es erklärt anhand vieler Beispiele die passenden Einstellungen für unterschiedliche Lichtsituationen und Motive. Nützlich fand ich auch das Buch "Fotos Digital - Canon EOS 400D" von Artur Landt, in dem die technischen Möglichkeiten der Kamera und unterschiedlicher Objektive erläutert werden.

Aber grau ist alle Theorie: Anbei ein paar Bilder, die ich bei einer kleinen Proberunde heute morgen im Park um die Ecke geschossen habe.


Blumen sind ja zum Glück geduldige Motive.


Blütenteppich...


... und Parkbewohner.

Besonders klasse finde ich an der großen Spiegelreflex die Möglichkeit, über die Blendeneinstellung Motive vor einem unscharfen Hintergrund quasi "freizustellen", wie diesen Apfelblütenzweig (kleine Blende = mehr Schärfentiefe):



Euch eine schöne kommende Woche!