Montag, 3. Februar 2014

Ein Moleskine-Notebook DIY zum Valentinstag + Gewinnspiel!

Wer liebt sie nicht, die praktischen Moleskine Notizbücher? Ob zum kreativen Skizzieren, Kritzeln, Festhalten flüchtiger Gedanken oder auch nur zum Notieren schnöder To Do- und Einkaufslisten. Passend zum nahen Valentinstag habe ich heute ein herziges DIY mit Moleskine für Euch, nämlich dieses tolle bestickte Büchlein - ein nettes kleines Geschenk für Euren Liebsten, die beste Freundin oder wen auch immer! Dafür könnt Ihr das das gleiche Moleskine Classic Notebook gewinnen und gleich selbst loslegen (mehr zum Gewinnspiel am Ende des Posts).


Dafür braucht Ihr:

Macht Euch eine Herzschablone (oder natürlich auch ein weniger Valentinstag-lastiges Motiv) und zeichnet die Umrisse auf der Innenseite des vorderen Deckels Eures Notizbuchs vor. 



Im Abstand von ca. 5 mm parallel auf beiden Seiten die Einstiche markieren. 


Stecht die Löcher mit der Ahle oder einem anderen spitzen Gegenstand vor. Mit dem Softcover Moleskine geht das eigentlich ganz einfach.


 Nun könnt Ihr das Motiv sticken.


Ich habe zuerst auf der einen Seite begonnen und diese so fertiggestellt: 


Danach habe ich auf der anderen Seite das Gleiche spiegelbildlich mit dem Stickgarn in Violett weitergemacht, damit ergibt sich ein ganz interessanter Farbeffekt!


Und das Beste ist: Ihr könnt dieses DIY bald auch selbst ausprobieren und dafür das gleiche Moleskine Notizbuch (unliniert, soft cover) gewinnen! Schreibt einfach einen kurzen Kommentar unter diesen Post und verratet, ob Ihr den Valentinstag feiert (oder ob Ihr ihn für eine überflüssige Idee von Blumenverkäufern und Pralinenfabrikanten haltet... Auf Eure Gewinnchancen hat das keinen Einfluss :-)). Sagt mir außerdem, ob Ihr meinem Blog schon bei Facebook oder Blogger folgt - dafür gibt es zwei Lose. Weiter brauche ich eine Kontaktmöglichkeit für den Fall, dass Ihr der glückliche Gewinner seid (Mailadresse, Blogger- oder FB-Account). Viel Erfolg! Das Gewinnspiel endet am 9. Februar 2014. 

PS: Falls Ihr etwas anderes aus dem Moleskine Shop bestellen wollt, gibt es mit dem Code MOL-FS kostenlosen Versand auf alle Bestellungen ab 10€.

*hier noch das Kleingedruckte: Ihr müsst über 18 Jahre alt sein, um teilnehmen zu können. Der Gewinner wird durch das Losverfahren ermittelt.
*dieser Post wurde mit freundlicher Unterstützung von Moleskine erstellt.
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Sonntag, 26. Januar 2014

Gestrickt? Nein, gehäkelt! Easy Loop Schal / Simple Infinity Scarf Crochet DIY - Neu: Mit Video-Tutorial!

Stricken kann ich nicht. Nein, klappt einfach nicht. Nicht, dass ich es nicht versucht hätte, aber bei mir sieht es immer furchtbar ungleichmäßig aus. Wenn ich also mal wieder das Bedürfnis habe, unbedingt etwas aus schöner kuscheliger Wolle zu machen, muss ich wohl oder übel beim Häkeln bleiben! Deswegen finde ich dieses DIY auch so super, denn der Schal sieht aus wie im Patentmuster gestrickt, ist aber in Wirklichkeit gehäkelt. Das Muster ist ganz einfach (wirklich!) und das Ergebnis ist schön locker und hält trotzdem kuschelig warm.


No, I just can't knit. Not that I didn't try, but it always looks totally awful. So when I feel the urge to make something out of cozy beautiful wool, then I'll have to stick to crocheting. That is also why I totally love this DIY! This infinity scarf looks like a patent knit pattern, but actually it is crocheted! It's really easy to do (I promise) and the result is fluffy yet thick and warm.


Dieser Schal ist aus Baby Alpaka Wolle (Garzato Baby von Lana Grossa) in Hellgrau (Farbcode 002), diese Wolle besteht zu 65% aus Alpakawolle sowie aus 20% Schurwolle und 15% Polyamid. Ich habe eine 10er Häkelnadel verwendet. Man braucht etwas 5-6 Wollknäuel für einen normal dicken Loop-Schal (mein Schal ist 24 cm breit und 1,60 m lang).


The loop scarf is made of alpaca wool (Lana Grossa's Garzato Baby) in light grey (color code 002), it is made of 65% alpaca wool, 20% new wool and 15% polyamide. I used a rather big crochet needle (10 size). You'll need about 5-6 balls of this wool for the scarf. My scarf measures 24 x 160 cm (10 x 63 inches).

Prinzipiell besteht der Schal aus halben Stäbchen, anders als beim "normalen" halben Stäbchen wird jedoch nicht in zwei Maschen, sondern immer nur in die hintere Masche der vorderen Kette eingestochen. Macht eine Luftmaschenkette in der Länge, die der fertige Schal haben soll (etwas weiter bei mir: ca. 1,60 m oder Ihr messt einen Schal, der Euch gut passt).

Um es für Euch ein wenig einfacher zu machen, das Muster nachzuvollziehen, habe ich für Euch zusätzlich noch zur Fotoanleitung ein kurzes Video erstellt.


This pattern is called "half loop double crochet". It's like half double crochet, but instead of stitching through both loops of the row, you stitch only through the back loop. It's fairly simple and it does not take long to finish your scarf! Make a chain of around 63 inches or shorter if desired, then make a turn loop and start with the pattern (see pictures below). Also check out the video tutorial, as this stitch seems to be not very commonly used (video is in German but I hope it helps anyway).





1. Wenn Ihr die Luftmaschenkette fertig habt, macht eine zusätzliche Wendeluftmasche (in diese wird nicht eingestochen). Um das Muster zu bekommen, nehmt Ihr zunächst natürlich den Faden auf die Nadel...


2. ... und stecht in die hintere Masche ein (siehe auch die oberen Bilder). 


3. Nehmt den Faden nochmal auf die Nadel und zieht die letzte Masche auf der Nadel durch die anderen beiden Maschen.




Ein paar gemütliche Abende und dann ist Euer Loop fertig (und "gemütliche Abende" gibt es ja momentan genug, das Wetter ist ja geradezu ideal zum Häkeln!). Am Ende ist es natürlich noch kein Loop, ich habe beide Teile einfach mit einem Schlingstich zusammengenäht.

Spend some peaceful evenings to finish your scarf! When you're done crocheting and it has the desired size, use a simple whip stitch to stitch the two ends together. Enjoy crocheting!




Euch eine schöne Woche! Viele Grüße, Veronika
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Donnerstag, 23. Januar 2014

Ein praktisches DIY! myBoshi/Häkelhelden Mützen winddicht machen

Bestimmt hat der eine oder die andere von Euch schon eine von diesen Häkelmützen Marke Häkelhelden oder myBoshi im Schrank (der unmöglich vorhersehbare Trend diesen Winter). Ich habe letztes Jahr auch zwei solche Mützen gemacht: eine aus feinerer Merinowolle und eine aus der typischen dicken Wolle.




Meistens sind diese Mützen ja aus Stäbchen oder halben Stäbchen gehäkelt und somit ist das Muster ziemlich grob bzw. hat kleine Löcher. Wenn jetzt also ordentlich der Wind pfeift, kann es trotz der dicken Wolle kalt um die Ohren werden! Um also immer einen warmen Kopf zu haben, habe ich einfach einen Streifen Windstopper-Fleece eingenäht. Viele Mützen, die man kaufen kann, haben innen auch so eine Einlage und ich finde auch, es ist angenehmer zu tragen. Ein Rest normales Fleece tut es aber bestimmt auch.


Dreht dafür die Mütze auf links, messt den Umfang und schneidet ein ca. 2 cm längeres und 10 cm breites Stück aus dem Fleece.


Steckt das Fleece auf der Innenseite fest. Die Enden werden etwas übereinander liegen. Wenn man die Mütze dann umdreht, kann der Stoff Falten werfen. Das gibt sich aber mit dem Nähen und außerdem soll er die Mütze ja nicht zu eng machen.


Ich habe das Fleece von Hand mit einem einfachen Schlingstich festgenäht. Was dann immer noch übersteht, einfach abschneiden und die beiden Enden zusammennähen.


 Und damit seid Ihr für jeden Wintersturm gerüstet!


Sonntag, 19. Januar 2014

DIY Pouf - stylishes und superpraktisches Sitzkissen!

Heute habe ich ein ganz großartiges Wohn-DIY für Euch, nämlich einen Pouf bzw. ein Sitzkissen zum Selbermachen. Und zwar mit einem abnehmbaren Bezug, falls er doch mal in die Wäsche muss. Die Poufs sieht man ja momentan in vielen Wohnzeitschriften und es ist ein echt praktisches und vielseitig verwendbares Teil, beispielsweise als Fußunterlage oder zusätzlicher Hocker. Als Stoff eignen sich feste Baumwollstoffe, beispielsweise Möbel-Bezugsstoffe oder ähnliches.


Material: 
  • 1m Außenstoff (ich habe "Fancywork" aus dem Stoffhaus Walter Kern verwendet, irgendwie bleibe ich immer bei diesen orientalischen bzw. Ethno-Mustern optisch hängen. Ein toller mittelfester, gewebter Baumwollstoff, gibt es auch in weiss-blau)
Sowie für das Innenleben: das ist davon abhängig, ob Ihr einen abnehmbaren Bezug wollt oder nicht.
  • Füllmaterial: Ich habe diese kleinen Styroporkügelchen (Sitzsackfüllung) verwendet. Sie passen sich toll der Form an, allerdings fliegen sie überall in der Wohnung herum, wenn man beim Befüllen nicht aufpasst. Sie rascheln außerdem beim Draufsetzen und der Sack ist recht fest. 
  • 1m Vlies, dicke Qualität (60g)
  • Endlos-Reissverschluss und Schieber (ca. 50 cm)

Dieses Material habe ich bei kissenwelt.de bestellt. Kosten gesamt: ca. 50 € (aber damit immer noch preiswerter als die meisten Sitzkissen, die man so kaufen kann. Einen Volumenrechner findet Ihr ebenfalls online.


Zeitaufwand: 
Das Ganze ist an sich schon eher ein Tagesprojekt. Von den Näh-Skills her müsst Ihr eigentlich nur geradeaus nähen können. trotzdem braucht man dafür ein bisschen Zeit.

TIPP: 
Wenn Ihr es einfacher und schneller (und auch günstiger) haben wollt, dann näht einen quadratischen Pouf, lasst den Innensack weg (dann braucht Ihr auch keinen Reissverschluss einnähen) und füllt ihn z.B. mit Stoffresten oder (gewaschener) Altkleidung. Als Bezug lässt sich z.B. auch ein (dünner) Läufer oder Teppich recyceln.

Zuschnitt:
Mein Pouf ist ca. 50 cm breit und 35 cm hoch, also schneidet zwei Kreise aus dem Stoff aus und gebt ca. 2 cm für die Nahtzugabe dazu. Bei 50 cm Durchmesser ist der Außenumfang gleich 157 cm. Ich habe an den beiden langen Seiten 2 cm und an der Innenseite 7 cm (sicherheitshalber) zugegeben.
Die Teile für den Innensack (aus Vlies) haben die gleichen Maße.
Für den Kreisdurchmesser habe ich mir so beholfen:


Beim Außenstoff sollten die Kanten mit Zickzackstich versäubert werden.


Für die äußere Hülle habe ich zunächst ein rundes Stoffteil (passend abschließend mit dem Muster) mit dem Rechteck zusammengesteckt und dann das Rechteck zusammengenäht, so dass es genau passt. 


Dann geht es an die Unterseite mit dem Reissverschluss: er lässt sich am besten einnähen (finde ich), wenn man ihn so vorbereitet.


Der Reissverschluss ist ca. 50 cm lang. Steckt ihn mit der Vorderseite auf und näht zunächst das kreisförmige Teil fest (da, wo kein Reissverschluss ist). Dann könnt Ihr den Reissverschluss (geschlossen) auf einer Seite festnähen. Auf der anderen Seite feststecken, Zipper leicht öffnen und mit dem Nähen beginnen, wenn Ihr beim Zipper angelangt seid, hebt Ihr das Füsschen und schließt ihn wieder. So können sich die Stoffteile nicht gegeneinander verschieben.



Der Zipper liegt schöner, wenn er von außen festgesteppt wird. Muss aber nicht sein.


 Näht den Innensack zusammen, und lasst an einer Seite eine Öffnung von ca. 20 cm zum Befüllen.


Zum Befüllen macht man den Sack am besten nur halbvoll, steckt ihn dann in die Hülle, befüllt ihn vollständig und näht ihn dann zu. Die Schaumstoffkügelchen-Füllung, die ich verwendet habe, kann mit der Zeit wohl noch nachgeben, daher habe ich eher etwas mehr davon verwendet.

Fertig ist das gemütliche Sitzkissen!



Freitag, 10. Januar 2014

Keep changing... auch in 2014!

Mittlerweile sind ja alle einigermaßen in 2014 angekommen, aber das Jahr ist ja immer noch ganz frisch und liegt wie ein unbeschriebenes weißes Blatt vor uns. Deshalb überlegen sich bestimmt viele von Euch, was in dieser Leere und Weite denn an einigen wenigen wirklich großartigen Dingen und sicherlich mehreren erfreulichen Ereignissen (und wahrscheinlich auch ein paar - hoffentlich raren, aber so ist das Leben eben - traurigen Momenten) so warten könnte.


Und wenn Ihr regelmäßig Beiträge für Eurem Blog schreibt, dann spiegeln sich Eure Erwartungen und Pläne auch darin wieder, wie Ihr zukünftige Themen für Eure Leser auswählt und somit den Schwerpunkt Eures Blogs setzt. Auch wenn man den Blog nicht führt wie ein Tagebuch, so spiegelt er doch Eure Persönlichkeit und Euer Gespür für Trends. Genau diese Ebene liebe ich an Blogs. Denn sonst kann ich mir auch eine Wohn- oder Bastelzeitschrift kaufen (die ja mittlerweile alle ziemlich viel Inspirationen von Bloggern beziehen, warum wohl?).

In 2014 möchte ich so wie heute auch weiterhin vor allem schicke Schmuck- und Mode-DIYs umsetzen. Zusätzlich wird sich vielleicht mal das eine oder andere Näh-DIY für die Kleinen dazugesellen. In meinem Weihnachtsurlaub habe ich ein paar "Wunschteile" genäht und festgestellt, dass es einfach unheimlich viel Spaß macht, so winzige Sachen zu machen! Meine geneigten Leser, die das jetzt nicht sooo primär interessiert, mögen bitte einfach gnädig darüber hinwegsehen und ich würde mich freuen, wenn Ihr mir weiterhin treu bleibt.

Euch wünsche ich von Herzen alles absolut Großartige für 2014!

Liebe Grüße, Veronika